Landwirtschaft

Ernte im Jahr 2008Seit der Wende hat die Familie auf den Flächen rund um Alt Madlitz und Wilmersdorf kon­ven­tio­nelle Landwirtschaft be­trie­ben. In 2004 wur­den alle Ackerflächen auf öko­lo­gi­schen Landbau um­ge­stellt. Die Familie hat sich für den öko­lo­gi­schen Landbau ent­schie­den, da er be­son­ders um­welt­scho­nend ist, Trinkwasser, Boden und Klima schützt und Rückstände von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln ver­mei­det. Damit wird ei­ner kon­ti­nu­ier­lich wach­sen­den Nachfrage nach qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen land­wirt­schaft­li­chen Produkten ver­folgt. Der land­wirt­schaft­li­che Betrieb um­fasst 970 ha Ackerland und 88 ha Grünland mit ei­ner durch­schnitt­li­chen Bodenwertzahl von 35.
Insgesamt wer­den in Alt Madlitz bis zu 10 ver­schie­dene Früchte in ei­ner 6-7 glied­ri­gen Fruchtfolge an­ge­baut. Zu die­sen Früchten ge­hö­ren Dinkel, Weizen, Triticale, Roggen, Sommer- und Wintergerste, Hafer, Sonnenblumen, Lupinen, Luzerne und Mais.
Ein Schwerpunkt in Alt Madlitz wird auf Leguminosen wie u.a. Luzerne, Klee und Lupine ge­setzt, wel­che mit­hilfe von Luftstickstoff die Qualität des Bodens an­rei­chern. Auf rund ein Drittel der Betriebsfläche wer­den dau­er­hafte Leguminosen (Luzerne, Rotklee) zur Bodenruhe an­ge­baut.
Anstatt künst­li­chen und in­du­stri­ell her­ge­stell­ten Düngemittel ver­wen­det der Betrieb nur or­ga­ni­sche Düngemittel aus Tierhaltung. So fin­det ein Betriebskreislauf statt, in­dem Energie ein­ge­spart und die Umwelt ge­schont wird. Zusätzlich neh­men Zwischenfrucht- und Untersaatenanbau eine be­deu­tende Rolle im Unternehmen ein, um den Boden über die lange Winterperiode hin­weg vor Erosion zu schüt­zen und den Wildtieren eine Äsungsmöglichkeit zu bie­ten.
Durch eine hohe Lager- und Trocknungskapazität ist der Betrieb dau­er­haft lie­fer­fä­hig.