Forst

Im Zeitraum von 1945-1989 wurde ein Großteil der vor­han­de­nen Laubbaumbestände ge­schla­gen und weit­räu­mig mit Kiefer auf­ge­for­stet. Derzeit wer­den nun die gro­ßen Nadelholzflächen von uns mo­sa­ik­ar­tig mit Laubholz um­ge­stal­tet, da diese um­fang­rei­chen Monokulturen we­der für Tiere noch für Pflanzen vor­teil­haft sind. Wir wol­len die Artenvielfalt und die Alters- und Bestandsstruktur des Waldes er­hö­hen. Damit för­dern wir nicht nur die Betriebssicherheit, son­dern die­nen auch dem Naturschutz, der uns sehr am Herzen liegt. Zusätzlich wird der Erholungswert des Waldes ge­stei­gert, der in der heu­ti­gen hek­ti­schen und lau­ten Zeit im­mer mehr an Bedeutung ge­winnt.

Waldfunktionen

127,86 ha des Forstbetriebes ge­hö­ren zu den Naturschutz- und FFH Gebieten „Glieningmoor“ und „Kersdorfer See“. 157,34 ha sind Teil des Landschaftsschutzgebietes „Madlitzer-Falkenhagener Seengebiet“ und 14,88 ha sind als Forstsaatgutbestand aus­ge­wie­sen.
Baumartenverteilung:
Die Nadelbaumarten ha­ben mit 74% den größ­ten Flächenanteil im Forstbetrieb. Hauptbaumart ist die Gemeine Kiefer mit 70% Flächenanteil.

  • 70% Kiefer
  • 9% Birke und Erle
  • 7% Eiche
  • 6% Robinie
  • 4% Fichte, Lärche, Douglasie
  • 1,2% Buche

Unterstand:
Auf rund 6% (106 ha) der Holzbodenflächen exi­stie­ren Verjüngungen, die sich

  • aus 86 ha Voranbau und
  • 20 ha Naturverjüngung zu­sam­men­set­zen.

38% (41 ha) sind mit Eiche und 28% (30ha) mit Buche ver­jüngt wor­den.

… und noch mehr Wald

Herr JänchenBrennholz
In Zeiten stei­gen­der Energiepreise und als Alternative zu Öl und Gas kön­nen Sie im Alt Madlitzer Wald Ihr Brennholz für den Eigenbedarf nach Absprache mit un­se­rem Revierförster Herrn Jänchen selbst wer­ben.
Preise:
Brennholz in Selbstwerbung: 12 €/ Raummeter (1 Raummeter = 1 m x 1 m x 1 m auf­ge­sta­pel­tes Brennholz)
Zaunpfähle
Als zu­sätz­li­che Möglichkeit, ba­res Geld zu spa­ren, kön­nen Sie im Alt Madlitzer Wald selbst Zaunpfähle schnei­den, z.B. für Ihre Pferdekoppeln. Auch hier ist eine Absprache mit un­se­rem Revierförster Herrn Jänchen not­wen­dig.

Jagd

Zur Pflege ei­nes kom­ple­xen Ökosystems wie der Wald ei­nes ist, ge­hört auch die Jagd. Die Natur kann nicht mehr ohne Unterstützung für die Ausgewogenheit der Wildtierpopulationen sor­gen, da Wölfe, Luchse und an­dere Beutejäger nicht mehr in hin­rei­chen­der Anzahl in un­se­ren Breiten an­zu­tref­fen sind. So ist die Jagd ein un­be­ding­ter Bestandteil von Hege und Pflege, nutz­brin­gend für den Wald als Gesamtsystem aus Flora und Fauna. Obwohl Fuchs, Dachs, Marderhund und auch der ein­ge­wan­derte Waschbär in un­se­ren Wäldern ge­sich­tet wer­den, muß vor al­lem der Dammwildbestand re­gu­liert wer­den.
Das Revier des Schlossgutes Alt Madlitz um­fasst eine Gesamtfläche von 3200 Hektar, wo­von zur Zeit 2508 Hektar in jagd­li­cher Eigenregie durch Berufsjäger be­treut wer­den.
Der Jagdbezirk be­steht zu glei­chen Teilen aus Wald und Feld, in wel­chen sich klei­nere Dörfer, Gewässer und land­schafts­ty­pi­sche Strukturelemente zu ei­ner idyl­li­schen Komposition ver­ei­nen.
Jäger ent­neh­men bitte de­tail­lier­tere Informationen un­se­rem PDF.